JaJa | CD
CD DAS EINEMakanabeatRecords/Soulfood 2001
14 Songs, 16-seitiges Booklet mit allen Songtexten

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01 Weil es jeder tut {Lyrik}

Figuren ferngesteuert
Selbstgerecht und überteuert
Dieser Anstand diese Sitte
Der Frust kommt aus der Mitte
Zuversicht wird feilgeboten
Wir sind das Volk oder die Idioten
Wir reden uns Erklärung
Bis wir wieder sicher sind
Es gibt keine Zweifel
Daß wir die Besseren sind
Hoch lebe die Menschlichkeit
Für ehrliche Opfer immer bereit

Weil es jeder tut
Weil es jeder tut

Eine Masse ohne Kopf
Im Wettlauf mit der Zeit
Immer wieder probieren
Nie kapieren
Wir könnten es doch schaffen
Wirklichkeit betrügen
Augen zu und durch
Kompromisse lügen
Na los, kotz Dich aus
Dann tut es nicht mehr weh
Dann stürzen wir uns wieder
An's Buffet
Wir nehmen uns satt
Und fühlen uns leer
Und wieder im Kreis
Der Masse hinterher
Mein Selbstbild
Mein Gewissen
Mein Leitbild
Mein Ruhekissen


02 Ich will weg {Lyrik}

Den selben Brei jeden Morgen
Die selben Dinge zu besorgen
Ich kann die Luft schon nicht mehr riechen
Würd mich am liebsten im Bett verkriechen
Ich such das Glück in meinem Kaffee
Und sehe eine Giraffe
Was soll denn das schon wieder heißen
Ich glaub, ich muß verreisen

Ich will weg
Ganz weit weg
Keine Pflicht
Also leck mich

In der Zeitung steht wieder das gleiche
Es gibt Arme und Reiche
Einen Sonnenhut werd ich mir bauen
Dann werde ich abhauen
Jedes Ding hat seinen Namen
Gewohnheit ist der Rahmen
Ich will das alles nicht mehr sehen
Und morgen werde ich weggehen


03 Ego {Lyrik}

Endlich mal wieder so richtig verunsichert
Was ist Schein, was Sein, was rede ich mir ein
Was für eine Welt hab ich mir da wieder zusammengebastelt
Es gibt keine stehenden Bilder
Ich verbinde Gegensätze
Beuge Wirklichkeit
Und will es nicht passen, dann wird dran gefeilt
Ich male ein Bild, so wie's mir gefällt
Bis es dann wieder in Scherben fällt
Und ich singe:

Uh, mein Ego
Das ist mein Ego
Jetzt kann ich es sehen

Mein Bild, mein Traum
Du hast mich betrogen
Mir wieder etwas vorgemacht
War es eitler Schmuck
Oder nur Projektion
Wir lieben, lieben die Illusion
Es gibt keine stehenden Bilder
Liebe ist die Einstellung zum Leben
Sie sollte nicht nur an einem Menschen kleben
Dann nimmt man sich nur wieder gegenseitig in die Pflicht
Das wollen wir doch nicht


04 Das Eine {Lyrik}

Manche Leute sagen
Andre Leute klagen
Das kann nicht so weitergehen
Das ist schon ganz beachtlich
Doch nicht richtig sachlich
Und viel zu allgemein
Also gehn wir ins Detail
Der Mensch ist unzufrieden weil
Er viel zu selten lacht
Woran das liegt hab ich mich oft gefragt
Und mein Großvater hat gesagt:

Alle wollen nur das Eine
Erfolg und viele Scheine

Mach weiter, mach weiter
Jeden Tag gescheiter
Kurz davor und doch daneben
Steck nicht gleich zurück
Pause ist nicht drin
Du verlierst den Anschluß und suchst den Sinn
Nicht nachdenken, nachdenken
Politisch voll korrekt
Die einen saufen Bier
Die andern Sekt
Um des Reimes Willen
Gibt's paar auf die Brillen
Ich muß meine Triebe stillen
Ein Haus mit einem Garten
Einen Swimmingpool, eine schöne Frau
Ein Auto und eine Brotmaschine
Und ein Dauerlos
Schaffe, schaffe, schaffe, schaffe, Häuser bauen
Und noch nach den Frauen schauen
Die Anstrengung gräbt sich ins Gesicht
Wofür, wofür, das frag ich Dich


05 Jaja {Lyrik}

Jetzt wo wir wieder hier sitzen
Und alles übersehn
Die Köpfe sich erhitzen
Weil wir doch nicht drüberstehn
Laß uns die Seiten tauschen
Wie herum ist doch egal
Was soll ich Dir sagen
So ist es nun einmal

Ja ja, ja ja, ja ja
So ist es nun einmal
Ja ja, ja ja, ja ja
So ist es nun einmal

Was können wir erreichen
Wie werden wir uns gerecht
So viele Welten
Verstehen sich nur schlecht, doch
Wir sind die Entdecker

Die dem Alltag widerstehn
Auf auf zu neuen Gründen
Wir wollen lachend untergehn
Wo ist das Ende
Wo ist das Ziel
Was wollen wir nun wirklich
Was ist hier zuviel
Alles wiederholt sich
Das ist ein alter Zopf
Wir reden und wir reden
Rebellion im Hinterkopf


06 Das ist Liebe {Lyrik}

Dein Blick, Dein Lachen
Wie ein strahlender Stern
Durchdringt die Hülle
Spaltet den Kern
Was für ein Gefühl
Mein Standpunkt schwankt
Energie, Energie
Ohne zu fragen voll Sympathie
Was für ein Gefühl

Was ist Liebe auf den ersten Blick
Was ist Liebe auf den ersten Blick

Woher kommt diese Verbundenheit
Wir kennen uns schon aus andrer Zeit
Was für ein Gefühl
Ist es das Licht, der Moment
Oder bin ich von Sinnen
Ach nein, laß mich weiterspinnen
Was für ein Gefühl
Was der Kopf noch in Zweifel zieht
Der Bauch schon längst entschieden hat
Was für ein Gefühl
Der Hintergrund wird ganz egal
Du bist sie, Du bist es Es ist irrational
Was für ein Gefühl
Ja, das ist Liebe auf den ersten Blick
Ja, das ist Liebe auf den ersten Blick


07 Fragezeichen {Lyrik}

Ich träume ins Blaue
Und rede mir ein
Meine Gedanken bestimmen das Sein
Red es fort bis es gefällt
Schöne blaue runde Welt
Halt mich an Gedanken fest
So lange, bis es sich erklären läßt
Suche das Ende
Stehe am Beginn
Weiß nicht mehr, wer ich bin
Bin ich das, was ich weiß
Ich bin das, was ich weiß

Mein Himmel ist voller Fragezeichen
Immer neue Fragezeichen

Zu viel Nachdenken ist ungesund
Immer einen neuen Hintergrund
Wahrheit ist mein Kunstobjekt
Und wird stündlich neu entdeckt
Ach wie gut, daß niemand weiß
Ach wie gut, daß niemand weiß
Daß ich Albert Einstein...
Alles ist möglich, alles ist wahr
Trotzdem sind so viele Fragen da
Laß mich abschweifen
Ich will es nicht begreifen
Ach wie gut, daß niemand weiß
Ach wie gut, daß niemand weiß
Daß ich keine Antwort...


08 Alles im Griff {Lyrik}

Strahlend bunt wie eine Seifenkiste
Schlenger ich durchs Leben
Ich will alles erfahren
Es darf keine Schranken geben
Das ist egoistisch nur für mich
Das ist meine Tour
Bis ich angekommen bin
Folge ich der Spur
Manchmal rase ich einfach nur drauflos
Nur das eine im Visier
Bis ich dann beim Näherkommen
Die Lust daran verlier
Das ist egoistisch nur für mich
Das ist meine Tour
Kann sein, daß ich mich irre
Dann wechsle ich die Spur

Ich habe alles im Griff
Alles im Griff

Am liebsten erfahre ich die Liebe
Steig ein, mach Dich bereit
Wir beide sind ein Wagen
Ðberholen die Wirklichkeit
Ein Abenteuer nur für uns
Das ist unsre Tour
Bis wir angekommen sind
Folgen wir der Spur


09 Nebenwirkung {Lyrik}

Bleib beim Pillenkrieg
Und das Böse unterliegt
Am dritten Tag, oh Graus
Fallen mir die Haare aus
Das Gesicht voll roter Flecken
Ich kann auch nichts mehr schmecken
Meine Augen sind so wund
Ich fühl mich ungesund
Wie kann das möglich sein
Und dann lese ich ganz klein:

Das ist die Nebenwirkung
Die Nebenwirkung

Ein neuer Arzt, eine neue Diagnose
Wieder gibt es Hoffnung aus der Dose
Andre Farbe, andrer Text
Jetzt kriege ich Pickel, es ist verhext
Ich stehe vorm Spiegel
Die Pupillen ganz groß
Die Geister, die ich rief
Werd ich nicht mehr los
Depressionen
Nevöser Magen
Geschmacksverlust
Und Herzjagen
Pilzbefall und Erbrechen
Blindes Vertrauen
Kann sich böse rächen
Jetzt hab ich es kapiert
Die Leute sind geschmiert
Man füttert Dich mit Pillen
Und züchtet Deinen Willen
Genormter Mensch

Im kranken System
Die Gesundheit siegt
Wenn wir widerstehn
Ich stehe vorm Spiegel
Jetzt weiß ich was ich tu'
Ich bin kerngesund
Und lächel mir zu


10 Süße Lust {Lyrik}

Die süße Lust ist ein hungriges Tier
Immer kommt sie zurück zu mir
Sie redet mich in Wohlgefallen
Und kratzt mich auf mit spitzen Krallen
Laß es uns noch einmal ausprobieren
Uns einfach nur darauf reduzieren
Befreien wir uns von der Moral
Was danach kommt, ist mir jetzt egal

Ich kann es nicht erklären
Ich will's auch gar nicht wissen
Hey, laß es uns tun
Bevor wir es vermissen
Ich kann es nicht erklären
Ich will's auch gar nicht wissen
Es ist frei von reinem Gewissen

Der Körper nach der Seele sucht
Verweigerung, Selbstbetrug
Hörst Du es schreien, dieses freche Tier
Fütter es mit einem Kuß von Dir
Laß es uns noch einmal ausprobieren
Uns einfach nur darauf reduzieren
Befreien wir uns von der Moral
Was danach kommt, ist mir jetzt egal


11 Kelch {Lyrik}

Der Ton war gut, die Form war gewollt
Als man mich aus dem Feuer gerollt
Ein lebloses Ding von Menschenverstand
Füllt Eure Becher bis über den Rand
Trinkt aus mir Wasser, trinkt aus mir Wein
Was Euch beliebt, gießt in mich rein
Ich werde es schlucken mit lachendem Mund
Mit lachendem Mund

Ich bin ein Kelch auf Wanderschaft
Trink mich am Leben froh
Schenkt mir ein zum Überfluß
Es ist ein Risiko

Gar manchem Gesicht
Ich Spiegel war
Endlicher Grund, dem Anfang so nah
Ich sah Eure Lust, ich roch Eure Gier
Einfach zu ertrinken wie ein sinnloses Tier
Trinkt aus mir Wasser, trinkt aus mir Wein
Was Euch beliebt, gießt in mich rein
Ich werde es schlucken mit lachendem Mund
Mit lachendem Mund
Könnt Ihr nicht hören, was zu Euch spricht
Was nicht ist, gibt es auch nicht
Ihr werdet es schlucken mit lachendem Mund
Mit lachendem Mund


12 Lisa {Lyrik}

Ich komme aus'm Schliemann, es ist noch nicht zu spät
Ich möchte Lisa sehen, mal sehen wie's ihr geht
Ich werd sie überraschen mit einer Flasche Wein
Sie ist bestimmt zu Hause und fühlt sich sehr alleine
Das Telefon ist tot, das glaub ich nicht
Die Tür ist abgeschlossen, doch im Fenster brennt Licht
Seh ich da nicht Schatten hinter Deinem Vorhang
Lisa, mach die Tür auf, Du machst mich krank

Lisa, laß mich rein, Lisa, laß mich rein
Lisa, laß mich rein, laß mich rein rein rein, oh Lisa
Ich will bei Dir sein
Ich fange an zu schrein, ich fange an zu schrein
Lisa, laß mich rein, laß mich bitte bitte bitte bitte rein
Lisa, laß mich rein

Hör auf mit dem Quatsch, ich weiß, Du bist zu Haus
Hörst Du laut Musik, hast Du Kopfhörer auf
Hör ich da nicht Stimmen von Deinem Fenster her
Bist Du nicht alleine, das betrübt mich sehr
Jetzt nehm ich einen Stein und ziele ganz genau
Ich will ihr Fenster treffen, ich bin noch nicht zu blau
Zweimal geht's daneben, das kann doch wohl nicht sein
Dann ein lautes Scheppern, beim Nachbarn schlägt es ein


13 So gut {Lyrik}

Sechs Uhr früh, der Wecker klingelt rüde
Und ich bin noch hundemüde
Wie wichtig kann so ein Tag schon sein
Ich lege einen Ruhetag ein
Ich denke, daß ich es verdiene
Was kümmern mich wichtige Termine
Ich will von diesem Tag nichts wissen
Und verdrücke mich in meine Kissen

Denn ich weiß, das tut mir gut, so gut
Ich weiß, das tut mir gut, oh so gut

Einen rauchen ist schon herrlich
Drogen sind gefährlich
Doch hab ich ne ganze Nacht gezecht
Fühl ich mich am nächsten Morgen schlecht
Ich suche nach einem Ausweg
Daß es ohne Schmerzen auch geht
Einfach mal wegzutauchen
Und jetzt werde ich einen rauchen
Willst Du haben, mußt Du Opfer bringen
Mit Menschen ist es wie mit Dingen
Komm laß uns diese Regel übersehn
Denn ich weiß, diese Nacht wird schön


14 Maria Huana {Lyrik}

Ich war noch jung an Jahren
Als ich Dich zum ersten Mal traf
Obwohl ich Dich nicht kannte
Sprach ich doch mit Dir
Es war Dein süßer Atem
Der mich für Dich gewann
Ein Augenblick ward ewig
Als ich in Deinen Armen lag

Maria, Maria, Maria Huana
Maria Huana

Mit Dir war ich ein Käpt'n
Der alle Wellen brach
Der selbst den Stürmen trotzte
Weil ein Rausch den Lärm verbarg
Es war nicht nur ein Atem
Der mich für Dich gewann
Die Luft im Raum erstarrte
Und das Bild von mir zerrann
Ich war noch jung an Jahren
Als ich Dich zum ersten Mal traf
Obwohl ich Dich nicht kannte
Sprach ich doch mit Dir
Es war wie ein offener Himmel
Der alle Zweifel in sich sog
Die Sterne sind zu greifen



Aufgenommen und gemischt im P1, P37 und K4/Berlin von Marco Birkner.
Produziert von Axel Steinhagen und Marco Frohn

Axel Steinhagen (Gesang/Akkusitk-Gitarre)
Anita Ratai (Saxophon, Flöte, Klarinette, Akkordeon, Chor)
Helen Bauerfeind (Violine, Chor)
Pay Kohn (Bass)
Markus Gerhards (Gitarre)
Marco Frohn (Schlagzeug)

Gäste:
Steffen Zimmer (Trompete)
Gloria & Jimy Superstar (Das Eine)
Marco B. (Shaking)
Sansi (Bongos)

VÖ: 26.04.2001

Studio-Bericht von Anita ... {hier lesen}

Nach vielen Proben und noch ein bißchen die Silvesternacht in den Knochen war der lang geplante 03. Januar 2001 da und es ging mit allen Instrumenten in eines der abgefahrensten Studios in Berlin. Es sind zwar nur wenige Minuten vom Stadtzentrum bis in die Nalepastraße in der Nähe der Rummelsburger Bucht, doch in Wirklichkeit ist es eine Zeitreise.

In einer landschaftlichen Idylle an der Spree mit einer kleinen romantischen Insel standen da diese riesigen 1956 erbauten Backstein-Gebäude. Es handelt sich ganz klar um das Gelände des Rundfunks der DDR. In vielen Häusern ist zu dieser Zeit noch die original DDR-Innenaustattung vorhanden. Einige der Bauten sind verlassen andere widerum bestückt mit unzähligen neuen Studios, die die noch vorhandene Studio-Ausstattung nutzen. Was für eine Ausstrahlung doch Gebäude haben können!

Doch einmal im Studio kann man schnell die Umgebung um sich herum vergessen, denn für die nächsten 1 ½ Monate waren wir nun mehr oder weniger von der Außenwelt abgeschieden: 12 Stunden Studio täglich, abends kurz nach Hause schlafen und dann mit dem letzten Lied des Vortages im Ohr aufgewacht und wieder ins Studio. Marco Birkner war unser Studiotechniker und Co-Produzent und derjenige, der als erster kam und als letzter ging und dem dabei die höchste Konzentration abgefordert wurde. Da kann ich immer nur wieder meine Hochachtung und Anerkennung aussprechen.

Ein zweiter guter Freund und Co-Produzent der Band, der auch fast jeden Tag mit dabei war, war Oliver Steinberger, der in Zukunft auch live mixen wird. Die ersten 3 Tage wurden ganz dem Schlagzeug gewidmet, das heißt wir haben alle zusammen die Lieder gespielt, so lange, bis Marco für jedes Lied den besten Drive gefunden hatte, denn das Schlagzeug ist das Fundament, mit dem jedes Lied steht oder fällt und worauf sich jedes andere Instrument aufbaut.

Danach hat Pay den Bass und Markus die Gitarre eingespielt, und unser Zeitplan war perfekt. Geige, Blasinstrumente und Gesang wurden im legendären P37 Studio aufgenommen, das heißt Axels Wohnung wurde für 3 Wochen zu einem Studio umfunktioniert, wo der arme Axel kaum noch eine Privatsphäre hatte, wie auch Axels Mitbewohner Sven. Und wieder wurde Tag für Tag 12 Stunden gearbeitet, gebastelt, geschraubt und gelacht. Die Bewohner der Kommune P37 konnten tagelang Fetzen halbfertiger Mutaborlieder hören und ab und zu einen verpeilten Axel durchs Haus gehen sehen.

Es kamen und gingen Kreativschübe, und gerade bei den Aufnahmen der Melodieinstrumente und Backgroundgesängen kommen plötzlich viele neue Ideen und man schmeißt gerne mal eine alte Version über den Haufen oder man stellt fest, daß man das eine oder andere Lied auch einmal ganz anders angehen könnte, und dann kommt oft das Zeitproblem. Und wäre da nicht unser lieber Marco Birkner gewesen, hätten wir uns bestimmt so manches Mal verzettelt. Es stand ja auch schon ein Studiotermin fürs Mixen fest, so daß wir den Zeitplan einhalten mußten.

Zum Glück hatte es Marco am Ende noch so gedreht, daß wir im Mixstudio (K4, wieder in dem riesigen Gebäudekomplex der Nalepastraße) während der Mixvorbereitungen gleichzeitig noch weiter an den Liedern basteln konnten, wobei sich Axel sehr enthusiastisch in die Sache reingekniet hatte. So manche Nacht hatte er in den riesigen Gebäuden einsam im Schlafsack übernachtet, da er so mehr Zeit für den letzten Schliff hatte. Und es hat sich gelohnt, pünktlich und mit unserer Arbeit zufrieden wurde das Album Ende Februar in die Pressung gegeben. (Anita)

 
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