Das Eine | CD
CD DAS EINEMakanaBeatRecords 2000

8 Songs - Booklet
Ausverkauft

Clip "Liebe (Live)" hier »

Videoproduktion: Martin Müncheberg; Clipstore; www.africandance.de



01 JaJa {Lyrik}

Jetzt wo wir wieder hier sitzen
Und alles übersehn
Die Köpfe sich erhitzen
Weil wir doch nicht drüberstehn
Laß uns die Seiten tauschen
Wie herum ist doch egal
Was soll ich Dir sagen
So ist es nun einmal

Ja ja, ja ja, ja ja
So ist es nun einmal
Ja ja, ja ja, ja ja
So ist es nun einmal

Was können wir erreichen
Wie werden wir uns gerecht
So viele Welten
Verstehen sich nur schlecht, doch
Wir sind die Entdecker

Die dem Alltag widerstehn
Auf auf zu neuen Gründen
Wir wollen lachend untergehn
Wo ist das Ende
Wo ist das Ziel
Was wollen wir nun wirklich
Was ist hier zuviel
Alles wiederholt sich
Das ist ein alter Zopf
Wir reden und wir reden
Rebellion im Hinterkopf


02 Das E1ne {Lyrik}

Manche Leute sagen
Andre Leute klagen
Das kann nicht so weitergehen
Das ist schon ganz beachtlich
Doch nicht richtig sachlich
Und viel zu allgemein
Also gehn wir ins Detail
Der Mensch ist unzufrieden weil
Er viel zu selten lacht
Woran das liegt hab ich mich oft gefragt
Und mein Großvater hat gesagt:

Alle wollen nur das Eine
Erfolg und viele Scheine

Mach weiter, mach weiter
Jeden Tag gescheiter
Kurz davor und doch daneben
Steck nicht gleich zurück
Pause ist nicht drin
Du verlierst den Anschluß und suchst den Sinn
Nicht nachdenken, nachdenken
Politisch voll korrekt
Die einen saufen Bier
Die andern Sekt
Um des Reimes Willen
Gibt's paar auf die Brillen
Ich muß meine Triebe stillen
Ein Haus mit einem Garten
Einen Swimmingpool, eine schöne Frau
Ein Auto und eine Brotmaschine
Und ein Dauerlos
Schaffe, schaffe, schaffe, schaffe, Häuser bauen
Und noch nach den Frauen schauen
Die Anstrengung gräbt sich ins Gesicht
Wofür, wofür, das frag ich Dich


03 Lisa {Lyrik}

Ich komme aus'm Schliemann, es ist noch nicht zu spät
Ich möchte Lisa sehen, mal sehen wie's ihr geht
Ich werd sie überraschen mit einer Flasche Wein
Sie ist bestimmt zu Hause und fühlt sich sehr alleine
Das Telefon ist tot, das glaub ich nicht
Die Tür ist abgeschlossen, doch im Fenster brennt Licht
Seh ich da nicht Schatten hinter Deinem Vorhang
Lisa, mach die Tür auf, Du machst mich krank

Lisa, laß mich rein, Lisa, laß mich rein
Lisa, laß mich rein, laß mich rein rein rein, oh Lisa
Ich will bei Dir sein
Ich fange an zu schrein, ich fange an zu schrein
Lisa, laß mich rein, laß mich bitte bitte bitte bitte rein
Lisa, laß mich rein

Hör auf mit dem Quatsch, ich weiß, Du bist zu Haus
Hörst Du laut Musik, hast Du Kopfhörer auf
Hör ich da nicht Stimmen von Deinem Fenster her
Bist Du nicht alleine, das betrübt mich sehr
Jetzt nehm ich einen Stein und ziele ganz genau
Ich will ihr Fenster treffen, ich bin noch nicht zu blau
Zweimal geht's daneben, das kann doch wohl nicht sein
Dann ein lautes Scheppern, beim Nachbarn schlägt es ein


04 Süße Lust {Lyrik}

Die süße Lust ist ein hungriges Tier
Immer kommt sie zurück zu mir
Sie redet mich in Wohlgefallen
Und kratzt mich auf mit spitzen Krallen
Laß es uns noch einmal ausprobieren
Uns einfach nur darauf reduzieren
Befreien wir uns von der Moral
Was danach kommt, ist mir jetzt egal

Ich kann es nicht erklären
Ich will's auch gar nicht wissen
Hey, laß es uns tun
Bevor wir es vermissen
Ich kann es nicht erklären
Ich will's auch gar nicht wissen
Es ist frei von reinem Gewissen

Der Körper nach der Seele sucht
Verweigerung, Selbstbetrug
Hörst Du es schreien, dieses freche Tier
Fütter es mit einem Kuß von Dir
Laß es uns noch einmal ausprobieren
Uns einfach nur darauf reduzieren
Befreien wir uns von der Moral
Was danach kommt, ist mir jetzt egal


05 So Gut {Lyrik}

Die süße Lust ist ein hungriges Tier
Immer kommt sie zurück zu mir
Sie redet mich in Wohlgefallen
Und kratzt mich auf mit spitzen Krallen
Laß es uns noch einmal ausprobieren
Uns einfach nur darauf reduzieren
Befreien wir uns von der Moral
Was danach kommt, ist mir jetzt egal

Ich kann es nicht erklären
Ich will's auch gar nicht wissen
Hey, laß es uns tun
Bevor wir es vermissen
Ich kann es nicht erklären
Ich will's auch gar nicht wissen
Es ist frei von reinem Gewissen

Der Körper nach der Seele sucht
Verweigerung, Selbstbetrug
Hörst Du es schreien, dieses freche Tier
Fütter es mit einem Kuß von Dir
Laß es uns noch einmal ausprobieren
Uns einfach nur darauf reduzieren
Befreien wir uns von der Moral
Was danach kommt, ist mir jetzt egal


06 Maria Huana {Lyrik}

Ich war noch jung an Jahren
Als ich Dich zum ersten Mal traf
Obwohl ich Dich nicht kannte
Sprach ich doch mit Dir
Es war Dein süßer Atem
Der mich für Dich gewann
Ein Augenblick ward ewig
Als ich in Deinen Armen lag

Maria, Maria, Maria Huana
Maria Huana

Mit Dir war ich ein Käpt'n
Der alle Wellen brach
Der selbst den Stürmen trotzte
Weil ein Rausch den Lärm verbarg
Es war nicht nur ein Atem
Der mich für Dich gewann
Die Luft im Raum erstarrte
Und das Bild von mir zerrann
Ich war noch jung an Jahren
Als ich Dich zum ersten Mal traf
Obwohl ich Dich nicht kannte
Sprach ich doch mit Dir
Es war wie ein offener Himmel
Der alle Zweifel in sich sog
Die Sterne sind zu greifen


07 Liebe (live) {Lyrik}

Er war noch jung, g'rad dreizehn Jahr
Da verließ die Mutter den Papa
Mutter sagte: Sohn, oh h ör' mir zu
Laß' die Mädchen bloß in Ruh'

... denn er wußte noch nicht:

Es gibt keine Liebe auf dieser Welt
Es ist der Traum, der uns gefällt
Es gibt nur Lüge, Gier und Haß
Und viele Tränen dick und naß
Es gibt keine Liebe auf dieser Welt
Es ist der Traum, der uns gefällt
Es gibt nur Triebe, Gier und Haß
Und viele Tränen dick und naß

Doch konnt' er nicht von ihnen lassen
Tat nach ihnen flehen, greifen, fassen
Er sprach von Liebe bunt verziert
Er war von Träumen irritiert

...doch

Es gibt keine Liebe ...

So konnt' sein Ziel er nie erreichen
Mußte alles mit seinem Traum vergleichen
Er war vom Whisky bald verroht
Und rief ganz laut in seiner Not:

Es gibt keine Liebe ...


08 Bonus {Lyrik}


Wenn ich mit meinem Finger
Über deine Lippen streichel
Dann bin ich nur verzückt
Hier und jetzt ich dir alle Wasser reiche
Damit du dich daran erfrischst
Ich seh es in dich fließen
So unbekümmert rein
Ach, könnte ich doch das Wasser sein

Ich rutsche über's Kinn
Hinunter an den Hals
Spiegel mich in deinen Augen
Sehe wie du strahlst
Aus dem Zeigefinger
Wird langsam eine Hand
Meine Sinne, meine Ohren
Alles angebrannt
Ich spüre Gänsehaut
So nah, so schön
Hab ich dich nie geseh'n

Deine Wangen, deine Lippen
Deine Augen, deine Stirn
Deine Ohren, deine Haare
Deine Schulter und dein Hals
Deine Arme, deine Beine
Dein Rücken und dein Po
Deine Weisheit, deine Liebe
Deine Liebe sowieso

Ich küss in jeder Pore
Es kriecht aus mir heraus
Aus Händen werden Arme
Beine, ich bin aus dem Haus
Jetzt bist auch du entzündet
Ganz nah an dich gedrückt
Atme ich deine Nähe
Und vergehe vor Glück

Deine Wangen, deine Lippen
Deine Augen, deine Stirn
Deine Ohren, deine Haare
Deine Schulter und dein Po
Dein Hals und deine Beine
Dein Rücken und die Liebe
Und die Weisheit und die Liebe
Und überhaupt alles sowieso

Alle Aufnahmen (außer Maria Huana) entstanden im Pfefferberg Berlin am 16.12.1999 und im Makana-Beat-Studio Berlin (P37) im März/April 2000.

Besetzung:
Axel Steinhagen (Gesang/Akkusitk-Gitarre)
Anita Ratai (Saxophon, Flöte, Klarinette, Akkordeon, Chor)
Helen Bauerfeind (Violine, Chor)
Pay Kohn (Bass)
Markus Gerhards (Gitarre, Bass)
Marco Frohn (Schlagzeug)

VÖ: 23.06.2000

 
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